Von Manuel Koppo

Grundlegende Infos:

  • Die passwd Datei liegt in der Regel bei den meisten Linuxdistribution unter /etc/passwd ab.
  • Datei ist eine Art Benutzerdatenbank und enthält Namen & einige Kenndaten.
  • Die einzelnen Doppelpunkte dienen als Trennzeichen zwischen den einzelnen Feldern.

Syntax: Benutzername:Passwort:UID:GID:Info:Home-Verzeichnis:Shell

Benutzername: Das ist der eindeutige Name, mit dem sich die Benutzer zu Beginn des Betriebssystemstarts anmelden können.

Passwort: Früher stand das Passwort immer an der 2. Stellen. Heute steht an dieser Stelle nur noch ein x und das Passwort ist in der etc/shadow abgelegt.  Der Grund dafür ist ein Sicherheitsaspekt, da viele Programme auf die passwd zugreifen und die meisten Benutzer haben ein Leserecht für die passwd Datei, da dort die Shell und der Pfadname zum Home-Verzeichnis für alle Benutzerabgelegt sind.

UID: Ist eine einzigartige Nummer, welche zur Identifikation der Nutzer dient.  In der Praxis sind die UIDs größer als 1000 und kleiner als 64000. Die UID 0 ist dem Superuser root vorbehalten.

GID: Ist eine einzigartige Nummer, sie gibt an in welcher Gruppe der Nutzer ist. 

Info: Hier können zusätzliche Informationen über Benutzer abgelegt werdeb, wie beispielsweise der Name oder in welcher Abteilung die Person arbeitet

Home-Verzeichnis:  Hier steht in welchem Verzeichnis der Benutzer nach dem einloggen startet. Die Angabe des Heimatverzeichnisses wird in der Variable „HOME“ abgelegt und beeinflusst einige Programme.

Shell: In der Regel ist hier die Bash hinterlegt, allerdings können wie ihr im Screenshot seht auch andere Programme hinterlegt werden. Welche Programme hier eingetragen werden dürfen steht in der Datei /etc/shells. Wird dieses Feld leer gelassen, wird standardmäßig die Bash gestartet.

Hinterlasst mir eure Anregungen zum Beitrag  und Fragen zum Thema Passwd Datei  gerne hier in den Kommentaren.